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FULDA: Sollten sie am vergangenen Weihnachtswochenende Osterhasen in der Fuldaer Innenstadt gesehen haben, können Sie beruhigt sein. Sie haben nicht zuviel Glühwein zu sich genommen und konnten sich noch einen Schokohasen, den ihnen der Hase in die Hand drückte, genehmigen. Naschwerk und Hase kamen von den Jungen Liberalen (JuLis), der Jugendorganisation der FDP, die auf die Probleme der Zukunft aufmerksam machen wollte.
„Ein Osterhase in der Weihnachtszeit erregt Aufmerksamkeit. Und die wollten wir nutzen, um so auf die drängenden Probleme der kommenden Generationen hinzuweisen“, so Mark Matthies, Vorsitzender des JuLi-Kreisverbandes Fulda. Die steigende Staatsverschuldung, immer höhere Steuern und Beiträge für Krankenversicherung und Rente, sowie die mangelhafte Finanzierung der Bildung durch Bundes- und Landesregierung gehen nach Ansicht der JuLis zu Lasten der jungen Generation. Sie fordern eine Qualitätsoffensive in der Bildungspolitik, eine strikte Begrenzung der Staatsschulden und einen radikalen Umbau der sozialen Sicherungssysteme, sowie eine echte Steuerreform, die nicht nur Großunternehmen Entlastungen beschert, sondern auch dem Mittelstand und vor allem den Menschen zugute kommt.
„Am Beispiel der Gesundheitspolitik kann man gut erkennen wie die staatsgläubigen Politiker von Union und SPD ihr Heil in totaler Bevormundung suchen und damit ein fast schon als sozialistisch zu bezeichnendes Gesundheitssystem etablieren wollen“, so Matthies weiter. Statt mit kurzfristigen Wahlkampfparolen vor den Wahlen die Menschen zu ködern, wollten die JuLis zeigen, dass es ihnen um eine zukunftsorientierte, langfristige Politik geht.
„Wer heute schon an Ostern denkt, schaut in die Zukunft“, erklärte Matthies abschließend. Der JuLi-Osterhase wollte die Menschen daran erinnern.

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