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Mit gemischten Gefühlen bewerten die
Jungen Liberalen Hessen
(JuLis) den Landesparteitag und die Landesvertreterversammlung der FDP
in
Niedernhausen. Der Landesvorsitzende Lasse Becker erklärt
dazu: „Leider
haben wir es nicht geschafft, die Delegierten davon zu
überzeugen, dass ein
JuLi auf einem aussichtsreichen Listenplatz gelistet wird. Die FDP hat
damit
eine Chance zur besseren Ansprache junger Wähler nicht
genutzt.“
In der Diskussion um das Wahlprogramm der Liberalen
konnte
die FDP-Nachwuchsorganisation die Pläne, den Hochschulen, die
Einführung von
Studiengebühren zu ermöglichen, verhindern. Becker
dazu: „Studien haben
bestätigt, was wir Junge Liberale schon
seit Jahren prognostiziert haben. Immer mehr junge Menschen lassen sich
von der
Aussicht auf einen Schuldenberg zu Beginn ihres Arbeitslebens von der
Aufnahme
eines Hochschulstudiums abschrecken. Wir wollen kein Hin und Her.
Deshalb war
der Änderungsantrag ein wichtiger Kompromiss, um den
Studierenden, aber auch
den Eltern Planungssicherheit für die nächste
Legislaturperiode zu geben. Unser
Wort gilt: Mit der FDP gibt es keine Studiengebühren auf das
Erststudium in der
kommenden Legislaturperiode.“, so Becker.
Bei der Listenaufstellung hatte der Spitzenkandidat
der
JuLis Hans-Christian Mick auf Platz 12 kandidiert
und war mit 48% der
Stimmen nur knapp einem Gegenkandidaten, der offizieller Kandidat aller
fünf
FDP-Bezirke war, unterlegen. Dennoch ist Mick zuversichtlich:
„Ich werde
auch wie im letzten Jahr einen engagierten Wahlkampf machen, um
jüngere
Menschen für liberale Politik zu begeistern. Gerade jetzt ist
es wichtig, dass
die FDP ein gutes Ergebnis erzielt, damit die Chance besteht, dass eine
junge
FDP-Fraktion in den Landtag einziehen kann.“
Dennis Majewski
-Pressesprecher JuLis Hessen-

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