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Fulda – Am 27. September 2009
wählt Deutschland einen neuen Bundestag.
Vertreter der Grünen Jugend (GJ), der Jungen Union (JU) und
der Jungen
Liberalen (JuLis) fordern gemeinsam alle jugendlichen Wahlberechtigten
zum
Wählen auf. Fernab von inhaltlichen Differenzen wollen die
Nachwuchspolitiker,
dass die Jugendlichen des Landkreises ihre Stimme für
Deutschlands Zukunft
geben.
Alle
vier Jahre haben die
Bürgerinnen und Bürger in Deutschland die
Möglichkeit, sich direkt an der
Politik zu beteiligen – sie schenken einer Partei und einem
Abgeordneten ihr
Vertrauen für die nächsten vier Jahre. Die
Nachwuchspolitiker machen alle
Jugendlichen darauf aufmerksam, dass sie diese Chance nutzen sollten.
„Aktiv
den Werdegang Deutschlands für die nächsten vier
Jahre zu bestimmen, ist doch
eine tolle Sache“, erklärt Mark Matthies,
Kreisvorsitzender der JuLis Fulda.
Man könne der Zukunft seine Stimme geben.
Besonders im Hinblick auf die zunehmende
Politikverdrossenheit sieht es Michael Schwarz (Grüne Jugend)
als besonders
wichtig an, die jungen Wählerinnen und Wähler wieder
von Politik zu begeistern:
„Wir müssen weg vom schnöden
Sesselhockerimage von Politikern – Politik lebt
und das müssen wir zeigen!“
Benjamin Tschesnok von der Jungen
Union Fulda (JU) gibt außerdem zu bedenken: „Wer
mit verschiedenen politischen
Entscheidungen nicht zufrieden ist, kann nun mit seiner Stimme seinem
Willen
Ausdruck verleihen.“
„Egal wie die Wahl ausgeht“, sagen
die drei Nachwuchspolitiker, „wenn unsere Politik und damit
die beste
Regierungsform aller Zeiten, die Demokratie, weiterhin Legitimation
haben soll,
dann müssen sich alle Parteien nach der Wahl an ihre
Versprechen halten.“ Nur
so könnten die Parteien ihr angeschlagenes Image bei den
Jungwählerinnen und
–wählern wieder aufpolieren.
Eines steht für die drei
Nachwuchspolitiker jedenfalls fest. Sie werden wählen gehen
und wollen auch im
Landkreis Fulda weiterhin alles dafür tun,
Politikverdrossenheit durch ehrliche
und richtige Politik zu bekämpfen. Richtige Politik ende nicht
bei Wahlkampf,
sondern gehe darüberhinaus. Dass die Jungsozialisten Fulda
(Jusos) sich dem
Wahlaufruf mit Verweis auf den eigenen Wahlkampf verweigern,
können Schwarz,
Tschesnok und Matthies nicht verstehen: „Politik ende nicht
am Rande der
eigenen Partei. Das müssen die Jungsozialisten anscheinend
noch lernen.“

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