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JuLis bargespräch
Dienstag, 07. September 2010 - 20:00 Susannaz/Hailer



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06.03.2005

Alte gebt das Tafelsilber ab!

GELNHAUSEN. Zum Vorstoß von Jan Dittrich zum Thema Generationengerechtigkeit erklärt der Junge Liberale Kreisvorsitzende Conrad Buchholz:
In seiner Pressemitteilung hat sich Dittrich auf das Schärfste in der Wortwahl vergriffen, als er forderte „die Alten“ mögen den Löffel abgeben und die Kohle rausrücken.
In seiner Kernaussage lag er aber trotzdem vollkommen richtig.
Wir wollen in keiner Weise die Arbeit unserer Eltern- und Großelterngeneration in Frage stellen. Sie haben für unser Land und für unsere Gesellschaft gearbeitet und viel geleistet," so der Kreisvorsitzende des Main-Kinzig-Kreises "man darf jedoch nicht dabei aus den Augen verlieren, dass, wie der Armutsbericht ja zeigt, viele Jugendliche erst gar nicht die Chance bekommen, ein erfolgreiches Leben zu führen. Es geht nicht darum, dass einzelne Altersgruppen auf Kosten anderer herabgestuft werden sollen. Es geht vielmehr um ein gerechtes Miteinander, die Umverteilung zu Gunsten der ohnehin schon wohlhabenden älteren Generation muss aufhören!" so Buchholz weiter.
Wie Kreisschatzmeister Schallnus erläutert, stehen die Liberalen, als auch die FDP für ein kapitalbasiertes Rentensystem, das den Wohlstand aller sichern soll und nicht nur den der älteren Generationen auf Kosten der nachfolgenden. Nur so lasse sich eine wirkliche Generationengerechtigkeit herstellen. In der Übergangszeit zwischen den Systemen müssten alle Bürger einen Teil zum Erfolg beitragen, ob Jung oder Alt.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Michels zum selben Thema: “Es darf sich kein Generationenkonflikt entwickeln, die Lasten müssen gerecht und gleichmäßig verteilt werden, solche Aussagen sind der Sache nicht dienlich“.