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Die Ergebnisse der Landesvertreterversammlung des hessischen FDP-Landesverbandes vom vergangenen Samstag kommentieren die Jungen Liberalen Hessen (JuLis) nach einer Kreisvorsitzendenkonferenz am gestrigen Sonntag in Herborn wie folgt: „Wir JuLis sind tief enttäuscht vom Ausgang der Listenaufstellung. Die Verweigerung eines aussichtsreichen Listenplatzes für den jungliberalen Spitzenkandidaten Hans-Christian Mick ist ein harter Schlag ins Gesicht der JuLis“, so der Landesvorsitzende Lasse Becker, „Die Qualität und die Fähigkeiten der Kandidaten scheinen für manchen Funktionär eher von nachrangiger Bedeutung gewesen zu sein. Damit wird die FDP ihrem Anspruch als Partei, die auf Leistung setzt, nicht gerecht.“
Aus Sicht der JuLis hat die FDP am Wochenende die Chance vertan, für die kommende Wahl eine Liste zusammenzustellen, die mit einem gelungenen Mix aus Kandidaten Erst- und Jungwähler ansprechen kann. Becker: „Es ist durchaus richtig, wenn auf den vorderen Listenplätzen auch Kandidaten über 60 stehen, aber ohne einen einzigen Kandidaten unter 30 auf den ersten Listenplätzen werden Erstwähler kaum zu mobilisieren sein.“ Da dieses Ziel der Jungen Liberalen nicht berücksichtigt wurde, muss jetzt das Verhältnis zur Mutterpartei neu justiert werden. Die Kreisvorsitzendenkonferenz der JuLis hat den Landesvorstand aufgefordert, eine strategische Neupositionierung zur FDP vorzunehmen. Becker dazu: „Wir akzeptieren als Junge Liberale natürlich die demokratische Entscheidung einer Vertreterversammlung und werden uns nicht schmollend zurückziehen. Wenn so jedoch die erkungelte Antwort einiger Parteifunktionäre auf die zur Zusammenarbeit ausgestreckte Hand der Jungen Liberalen aussieht, dann kann das die politische Jugendorganisation der FDP nicht ignorieren, sondern muss zukünftig noch kritischer Fehler und Schwächen der Partei ansprechen.“

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