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Unzureichende Überprüfung bei Dienstunfähigkeit

Mit 45 Jahren in Pension

Frankfurt/Main - Fast 25 000 Beamte sind bei den Nachfolgeunternehmen der Bundespost seit 2002 wegen Arbeitsunfähigkeit in die Frühpensionierung gegangen. Dabei waren sie erst 45 bis 48 Jahre alt. Das teilte die Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion mit. Der stellvertretende FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle kritisierte, dass die Aufsichtsbehörde nur 278 der rund 24 767 Fälle beanstandete. Jährlich werden bei Telekom, Post und Postbank zusammengenommen rund 3000 Beamte wegen Dienstunfähigkeit frühpensioniert. 2008 waren es nach Angaben der Bundesregierung 1369 bei der Telekom, 1599 bei der Post und 233 bei der Postbank.

Das ARD-Magazin "Report Mainz" berichtete, ein Telekom-Beamter sei wegen Rückenbeschwerden für dienstunfähig erklärt worden, habe aber nur wenige Monate später die Vereinsmeisterschaft im Tennis gewonnen.

Artikel aus "die Welt" vom 30. Juni 2009