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Studierendenproteste

JuLis: Studierendenproteste differenziert betrachten!

Im Rahmen der aktuell anhaltenden Studierendenproteste für bessere Studienbedingungen an den deutschen Universitäten fordern die Jungen Liberalen (JuLis) Marburg-Biedenkopf einen differenzierteren Umgang mit den Protestaktionen in der Politik und sprechen sich gegen eine pauschale Verurteilung dieser aus.
"Wir teilen einige Hauptziele der Protestaktionen", so Kirill Steinert, Kreisvorsitzender der Jungliberalen. "Eine bessere Ausstattung der Hochschulen, ausreichend Lehrpersonal für die Studierendenbetreuung, sowie mit Verstand und Sorgfalt geplante Bachelor- und Masterstudiengänge sind Forderungen, die auch die Jungen Liberalen befürworten."

Die JuLis legen jedoch besonderen Wert darauf, dass die Proteste gewaltfrei ablaufen, um ernsthaft politisches Gehör finden zu können. "Massenproteste, die von vielen unterschiedlichen Gruppierungen getragen werden, bergen leider oft das Potential, dass sich gewaltbereite Extremisten anschließen und konstruktive Kritik in destruktive Systemkritik wandeln können.", so Steinert weiter.

Auch sollte nicht gegen eine Mehrheit der Studierenden eines Faches gehandelt werden, wenn diese nicht am Streik oder an einer Besetzung teilnehmen möchte.

"Wir fordern alle Protestierenden dazu auf, sich in hochschulpolitischen Gremien und Jugendorganisationen der Parteien zu engagieren, um selbst direkten und konstruktiven Einfluss nehmen zu können", so Steinert abschließend.