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Junge Liberale gründen Ortsverband Kirtorf Im Rahmen einer außerordentlichen Kreismitgliederversammlung hoben die Jungen Liberalen Vogelsberg den Ortsverband Kirtorf aus der Taufe. Zum Ortsvorsitzenden wurde Rene Schmidt (Kirtorf) einstimmig gewählt. Ziel des Ortsverbandes ist es, sich langfristig als dritte Kraft neben CDU und SPD in Kirtorf zu positionieren, sowie wieder mehr Jugendliche in Kirtorf für die Politik zu begeistern, wie der frisch gewählte Vorsitzende betonte. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Mario Döweling (Kirtorf-Wahlen) gewählt und zum Kassenwart Sören Stumpf (Kirtorf-Wahlen), beide einstimmig. Weitere Themen des Abends waren die Kreis - und die Landespolitik. Für die Kreistagsfraktion der FDP berichtete der Kreisvorsitzende Dr. Bernd Stumpf von den aktuellen Themen. Leider sehe es nicht gut aus für das von den Julis angestrebte „Fifty-Fifty-Taxi" für Jugendliche im Kreis. Eine vom Kreistag in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie habe gezeigt, dass dieses Vorhaben mit erheblichen Kosten verbunden sei und damit aufgrund der miserablen Haushaltslage des Kreises nicht realisierbar sei. Der Kreisvorsitzende der Vogelsberger Julis, Mario Döweling, zeigte sich davon enttäuscht. Döweling, der auch der FDP-Landtagskandidat für die Wahl 2008 ist, bemängelte, dass konstruktive Ansätze der Jugendorganisationen der Parteien oft nicht angenommen würden. So habe man im Falle des „Fifty-Fifty-Taxis" mit den Jusos zusammengearbeitet. „Auch unser Vorstoß für mehr Transparenz in der Kreispolitik durch die Übertragung der Kreistagssitzungen im Internet ist von der Kreiskoalition und vor allem von CDU und Freien Wählern abgelehnt worden", so Döweling. Die Kreistagsparteien müssten sich schon fragen lassen, wie sie mehr junge Leute für die Politik motivieren wollten, wenn sie das komplizierte Geschäft der Kreispolitik nicht transparenter machten, so der Kreis-vorsitzende der Julis. Auch die Verwaltung müsse bürgerfreundlicher und zeitgemäßer organisiert werden. Daher fordern die Julis auch vor dem Hintergrund der schlechten Finanzlage des Kreises einen Ausbau des so genannten „E-Governments", bei dem die Bürger viele Behördengeschäfte per Mausklick von Zuhause via Internet erledigen können. „Dies würde den Bürgern Zeit und dem Kreis Geld sparen", so Döweling.

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